Kamerun

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Kamerun

Kamerun liegt in Westafrika und grenzt an Nigeria, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea.

Geographie
Das Landesinnere besteht vorwiegend aus flachen Plateaus, die sich nach Norden zum Adamawa-Hochland erheben und dann allmählich wieder zur Niederung des Tschadsees im äußersten Norden abfallen. Der Westen ist von vulkanischem Gebirge bestimmt, das in Küstennähe vom aktiven Vulkan und der höchsten Erhebung Westafrikas, dem Kamerunberg, überragt wird. Die südlichen Plateaus sind mit Regenwald bedeckt und senken sich zu breiten Ebenen in der Küstengegend ab. Das Klima ist tropisch mit niederschlagsreichen Regenperioden und hohen Temperaturen, die in den Höhenlagen gemildert sind. Im Norden des Landes, beim Tschadsee, ist das Klima trocken. Das tropische Klima insgesamt lässt eine Unterteilung in drei regionale Klimazonen zu. Im Norden des Landes ist es wechselfeucht mit einer Trockenzeit von Oktober bis April und einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von ca. 700 mm im Jahr. Hier liegen Kameruns Anteile am Tschadbecken mit Sumpfgebieten. Die Zeit, in der der geringe Niederschlag fällt, erstreckt sich von Juli bis September. Die mittlere Temperatur liegt bei 32,2° Celsius. Aufgrund der hohen Temperaturen und den dazu im Gegensatz stehenden geringen Niederschlägen liegt in diesem Raum eine mittlere Dürrewahrscheinlichkeit (alle zwei bis fünf Jahre) vor. Im sich nach Süden anschließenden inneren Hochland (1.000 bis 1.500 m über dem Meer) erreicht die Temperatur durchschnittlich 22 °C im Jahr und es fallen Niederschläge von 1.500 bis 1.600 mm jährlich. Hier vollzieht sich der Wechsel von den Savannen des Nordens zum Regenwald des Südens. Das folgende Westkameruner Bergland weist konstante Niederschläge zwischen 2.000 und 11.000 mm auf. Die Gegend an den südlichen Ausläufen des Kamerunbergs hat durchschnittliche Niederschlagsmengen von 11.000 mm und gehört deswegen zu den regenreichsten Gebieten der Welt. In diesen beiden Regionen kommt es zu einer „Trockenzeit“ zwischen Dezember und Februar, wobei auch diese Zeit nicht vollständig ohne Niederschläge bleibt. Die Küstenebene im Süden hat äquatoriales Klima mit Niederschlägen zwischen 1.500 und 2.000 mm und einer Durchschnittstemperatur von 25° Celsius. Hier gibt es dichten tropischen Regenwald. Die trockeneren Monate sind Dezember und Januar. Um den Naturraum Kamerun zusammenfassend zu kennzeichnen, lässt sich sagen, dass Kamerun ein Afrika im kleinen darstellt. Bei den in Kameruns Süden und Mitte vorkommenden Böden handelt es sich um ferrallitische Böden, also um Böden der äquatoriale Braunlehme der immerfeuchten Tropen. Im Norden, dem Bereich der Trocken- und Dornensavanne liegen typische rotbraune und rote Böden der Trockensavanne vor.

Ressourcen:
Erdöl, Kaffee, Bananen, Kautschuk, Aluminium, Bauxit, Eisenerz, Holz

Die größten Städte
Siehe auch: Liste der Städte in Kamerun 1. Yaoundé 2.000.050 8. Ngaoundéré 143.030
2. Douala 3.500.120 9. Kumba 143.014
3. Garoua 287.586 10. Loum 131.319
4. Bamenda 229.109 11. Nkongsamba 114.986
5. Maroua 205.635 12. Limbe 96.629
6. Bafoussam 185.635 13. Edéa 91.917
7. Kousséri 176.241

Bevölkerung
Typische Kopfbedeckungen aus dem Kameruner Grasland Ethnisch gliedert sich Kamerun in 286 verschiedenen Volks- und Sprachgruppen. Im Süden leben Bantu (Luanda, Ewondo, Kpe/Bakwiri, Duala [2% der Gesamtbevölkerung], Basaa, Ngoumba, Beti/Mpongwe-Fang [15% der Gesamtbevölkerung], Boulou, Makaa, Njem, Ndzimou u.a.), im Zentrum und im Norden Semibantu (Bamiléké [19% der Bevölkerung], Bamoun [1,3% der Bevölkerung], Chamba (Samba), Tikar, Vute und andere) sowie tschadische (Kanuri, Massa, Moundang u. a.) und sudanische Ethnien (Kirdi [11% der Bevölkerung], Kotoko, Fulbe [10% der Bevölkerung], Gbaya u. a.); der südliche Regenwald ist Lebensraum einiger Tausend Pygmäen. Die europäische Minderheit besteht meist aus Franzosen. Am dichtesten besiedelt sind das Grasland der Bamileke, die Küstenprovinz um die Hafenstadt Douala und das Gebiet um die Hauptstadt Yaoundé. Demgegenüber sind die Mitte und der Südosten des Landes menschenarm.

Sprachen
Die Zahl der in Kamerun gesprochenen Sprachen entspricht der Vielzahl der dort siedelnden Ethnien. Amtssprachen sind Französisch (ca. 80 % der Bevölkerung) und Englisch (ca. 20 % der Bevölkerung), entsprechend der Zuordnung der Verwaltungsdistrikte nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg (Völkerbundsmandate/UNO-Treuhandschaft). Pidgin-Englisch dient als Lingua franca; daneben gewinnt Camfranglais, eine Mischung aus Englisch, Französisch und Pidgin, in den Städten und unter Jugendlichen an Bedeutung. Die Hauptsprachen des Nordens sind Fulfulde, Kanuri, die Kotoko-Sprachen und Shuwa, im Süden (etwa 40 % der Gesamtbevölkerung) vor allem Bantusprachen (Basaa, Douala, Kpe-Mboko, Malimba-Yasa, Makaa, Njem, Ndsimu, Ngoumba, Kounabémbé) und verschiedene Beti-Fang-Dialekte, darunter Ewondo, Bulu und Fang. Über 20 % sprechen sudanische und Az-Sande-Sprachen. Der Rest der Bevölkerung, im Grasland Westkameruns, spricht die Sprachen der Semibantu.

Kapverden
Kap Verde geogr. Kapverden, Kapverdische Inseln) ist ein afrikanischer Inselstaat mit neun bewohnten Inseln im Zentralatlantik, 460 Kilometer vor der Westküste Afrikas. Der Archipel hat eine Landfläche von 4033 km². Die Hauptstadt der kleinen Inselrepublik ist Praia mit gut 100.000 Einwohnern

Geographie
Die Republik Kap Verde liegt im östlichen Nordatlantik vor der Westküste Afrikas. Die Inselgruppe besteht aus 15 Inseln, von denen neun bewohnt sind. Es wird unterschieden zwischen den Inseln über dem Wind (Barlavento) und unter dem Wind (Sotavento). Die Inseln über dem Wind sind Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boa Vista und die unbewohnten Inseln Santa Luzia, Branco und Raso. Zur Sotavento-Gruppe gehören Maio, Santiago, Fogo und Brava sowie die unbewohnte Inselgruppe der Ilhéus do Rombo. Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Praia 113.364 Einwohner, Mindelo 70.611 Einwohner, Santa Maria 17.231 Einwohner, Pedra Badejo 9488 Einwohner und São Filipe 8189 Einwohner. Siehe auch: Liste der Städte in Kap Verde

Flora und Fauna
Auf den Kapverdischen Inseln ist die Vegetation wegen der Trockenheit halbwüstenähnlich. Es gibt unter anderem trockene Grasfluren, im östlichen Teil sind die Inseln aber auch mit großen Dünen oder Salzsümpfen (Mangroven) bedeckt. Dazu kommen auch einige Palmenarten, wie die Kanarische Dattelpalme, die an die Trockenheit angepasst sind. Die Tierwelt auf den Inseln ist vergleichsweise artenarm. Es gab vor der Besiedlung des Menschen bis auf eine Fledermausart keine Säugetiere auf der Insel. Sonst gibt es mehrere kleine Reptilienarten wie zum Beispiel Geckos und Skinke. An den Stränden legen Meeresschildkröten gelegentlich ihre Eier ab.

Klima
Klimadiagramm von Praia Auf den Kapverdischen Inseln herrscht ähnlich wie auf den Kanarischen Inseln ein sehr mildes und trockenes ozeanisches Klima, das vom Nordostpassat bestimmt wird. Das Klima ist durch geringe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (meist um 5 °C) und durch ganzjährig relativ hohe Luftfeuchtigkeit (um 70%) gekennzeichnet. So liegen die Tagestemperaturen das ganze Jahr zwischen 23 und 30 °C, wobei die Nachtwerte im Winter (Januar-April) um 18 und in Sommer (August-Oktober) um 24 °C liegen. Es ist überall sehr trocken, die durchschnittliche Niederschlagsmenge in der Hauptstadt liegt bei etwa 250 mm jährlich, meist jedoch zwischen 100 und 200 mm. Der meiste Niederschlag fällt von August bis November. Die Wassertemperaturen sind mit 22 bis 27 °C sehr angenehm und machen das Land deshalb auch für den Strandtourismus attraktiv.

Geologie
Der Archipel der Kapverden ist vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung der Kapverden ist der ebenmäßige Vulkankegel des Pico de Fogo mit 2829 m. Hier fand 1995 der jüngste Ausbruch statt. Die Inseln im Nordwesten Santo Antão, São Vicente und São Nicolau sowie Santiago sind ebenfalls jung-vulkanisch und hochgebirgig, während die östlichen Inseln weitaus älter, bis auf einige Zeugenberge flach abgetragen und mit einem Kalksockel ausgestattet sind

Bevölkerung
Herkunft der Bevölkerung
Familie mit Kindern in Tarrafal auf der Insel Santiago Die Kapverdischen Inseln waren vor ihrer Entdeckung und Besiedlung durch Portugiesen unbewohnt. Aus der Durchmischung der Kulturen europäischer Siedler und afrikanischer Sklaven bildete sich eine neue kreolische Kultur. Siehe auch: Mestize

Demographie
Fischmarkt in Mindelo auf Sao Vicente (2004) Die Geschichte der Kapverdier ist geprägt von wiederholten Einwanderungswellen aus Portugal, Madeira, starkem wirtschaftlichem Einfluss der Engländer und massenhafter Emigration als Antwort auf wiederholte Hungerkatastrophen. Heute (2000) kommen zu den etwa 435.000 Bewohnern des Archipels geschätzte 700.000 im Ausland lebende Kapverdier hinzu. Gut die Hälfte der Bevölkerung konzentriert sich auf die Hauptinsel Santiago. Rund 80 % der Bevölkerung sind katholisch, 10 % sind Protestanten, von denen sich etwa die Hälfte zu den Nazarenern zählen. Der Rest bekennt sich zu anderen Religionen wie beispielsweise der HLT-Kirche ("Mormonen"), den Anglikanern oder Zeugen Jehovas.

Nach der Volkszählung aus dem Jahr 2000 liegt das Geschlechterverhältnis Weiblich zu Männlich bei 51,9 % zu 48,1 %. Bedingt durch Hungersnöte und die daraus resultierende Auswanderung der Generation der 1940er und 1950er Jahre fehlen die heute 55- bis 70-Jährigen fast völlig. Drei Viertel der Bevölkerung sind unter 15 Jahren. Der Altersdurchschnitt betrug im Jahr 2000 17,4 Jahre, das Bevölkerungswachstum lag bei 2,4 % pro Jahr.

Der durchschnittliche kapverdische Haushalt hat 4,6 Mitglieder, 54 % der erwachsenen Bevölkerung bezeichnen sich als ledig, 24 % leben in Partnerschaft ohne verheiratet zu sein und 16 % sind verheiratet. 3 % leben getrennt, beziehungsweise sind geschieden. Hierzu ist es hilfreich zu wissen, dass das portugiesische Recht und die katholische Kirche die Heirat unter Sklaven oder zwischen Sklaven und Freien nicht erlaubte. Hierdurch entstand in kreolischen Gesellschaften eine Vielfalt an Formen des Zusammenlebens, die bis heute überlebt haben. Polygame Familienkonstruktionen der Vergangenheit, bei denen ein Mann mit mehreren Frauen in einem Haushalt lebte, gibt es nicht mehr. Die Aussicht auf ein besseres Leben mit mehr Abwechslung, Jobs und Bildung zieht die junge Landbevölkerung in die Städte oder in die Nähe der Hauptverbindungsstraßen. Heute zählen schon 54 % zur Stadtbevölkerung.